Themen: 

Missverständnisse haben ihren Charme ...

Verklemmungen bei Körperlichkeit

Ein Gastschüler erzählt folgende Anekdote:
„Am ersten Abend wollte ich duschen und sagte zu meiner Gastmutter: "I’ll have a douche".

Später erklärte sie mir, ich möge doch besser das Wort ,shower’ verwenden, weil ,douche’ etwas ganz anderes bedeute: "Intimspülung!"

Ein anderer Gastschüler berichet:
Die Notiz kürzlich über die Akzeptanz von stillenden Müttern im öffentlichen Raum wie z.B. in einem Café, weckt Erinnerungen. Während der weitaus größte Teil der von Emnid Befragten dies nicht als Störung empfindet (85 Prozent der Befragten), kann man das in Amerika vergessen. Es wäre völlig unmöglich.

Hier auch eine kleine Begebenheit von meinem Gastschulaufenthalt vor drei Jahren:
Wir waren zu zweit unterwegs im Auto, Thomas aus Österreich und wie ich an derselben Schule in Stillwater. Thomas überkam es plötzlich. Er musste mal. Ich hielt kurz nach der Einbiegung von einem Kreisverkehr an, er sprang aus dem Auto und rannte auf den Kreisverkehr zu. Eigentlich in guter Deckung, denn der Kreisel war dicht mit Gebüsch bewachsen.
Aber: Was bei uns vielleicht ein Schmunzeln geweckt hätte, gab hier einen Riesenzirkus. Im Rückspiegel musste ich erleben, wir der Kreisverkehr sich füllte, die Wagen hupend eine Runde nach der anderen um den armen Kerl herumdrehten, die Wagenfester sich öffenten und alle johlten und kreischten.
Im Nachhinein waren wir beide froh, dass nicht noch ein Polizeiwagen vorbeigekommen war.