Dabeisein ist alles

Sport adelt

„In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“, frei - und falsch - nach dem röm. Satiriker Juvenal, von dem auch „Brot und Spiele“ stammt. Was das nun wieder bedeuten soll?
Sport und Teamgeist stehen ganz oben an der Schule. Wer aus welchen Gründen auch immer außen vor bleibt, Dicke, Faule, Intellektuellos oder einfach Desinteressierte, die nicht wissen, warum man am schnellsten, höchsten, weitesten ..., hat einen schweren Stand, zumal an den Schulen gerade nachmittags Sport angesagt ist.

Meist geht es für die meisten Schüler nachmittags los mit Tennis, Basket-, Volley-, Football, Fußball, u.ä. daneben auch diverse Clubs, die in etwa unseren Arbeitsgemeinschaften entsprechen, wie z.B. ein Fotoatelier oder der Yearbookclub.
Im Mittelpunkt stehen als gemeinschaftsstiftende Ereignisse die Spiele der Schulmannschaften.

Irgendeine oder irgendwelche Aktivitäten sind aber ein Muss. Also suche man sich unter den `zig Angeboten, den „extracurricular activities“, etwas Passendes aus.

Beispiele von Kursangeboten:

  • Computerstudien
  • Gesundheitslehre Kunst Sport
  • Journalismus
  • Maschinenschreiben
  • Musik und Orchester
  • Rhetorik (Einübung der freien Rede)Theaterklubs
  • Schachklubs
  • Sportarten, u.ä.

Das Angebot an Wahlfächern, je nach Schule verschieden, ist üblicherweise sehr groß. Auch der unter Gastschülern begehrte Fahrunterricht gehört dazu, Mindestalter 16 Jahre, Teilnahme sofern die schriftliche Einwilligung von Eltern und Gasteltern vorliegt.
Wer unbedingt den US-Füherschein machen will, vergewissere sich, dass ihm sein Träger keinen Streich spielen wird.

Die Teilname an diesen Angeboten ist natürlich ein ausgezeichnetes Mittel zur Erweiterung des Freundschaftskreises.

Kommentare

Sport und Kommerz

Allgemein ist die Kommerzialisierung des Sports noch viel weiter fortgeschritten als hierzulande. Nichts ist langweiliger als ein "Football-Spiel" im Fernsehen, da fortwährend durch Werbeblöcke unterbrochen.
Als einmal eine Fußballweltmeisterschaft in den USA ausgetragen wurde, wollten die Amerikaner die Regeln ändern und verlangten größere Tore, damit eben mehr Tore fielen und die Spannung steige. Ferner auch statt der üblichen Halbzeit mehrere Pausen zwecks Werbung.