Shopping macht glücklich

Die amerikanischen Einkaufsgewohnheiten unterscheiden sich grundsätzlich von den  gewohnten.
Zunächst einmal nahm Mrs. Baxter für die Fahrt nicht ihren Wagen, sondern den Chevrolet. Angesichts der Wagengröße stellte ich mich also auf einen längeren Einkauf ein. Wir fuhren zu einer Halle mit dem nichtssagenden Namen "SAM's", etwa fünfzehn Autominuten von Little Rock. Im Stil der Marktkette "Metro" bei uns brauchte man hier zum Einkauf einen mit Lichtbild versehenen Ausweis im Scheckkartenformat. Die Halle war nach meiner Schätzung etwa acht Meter hoch und einfach riesig. Das Angebot war vergleichbar mit dem unserer Kaufhäuser - von Elektrogeräten über Lebensmittel und Bücher bis zu Bekleidung.

Unsere kleine Führung bei Sam's können wir gleich hinter den Eingangstüren beginnen: nach dem Eintreten steht man in der Gebrauchsartikelabteilung, gestopft mit Fernsehgeräten in Schreibtischgröße mit über hundert Programmspeicherplätzen, 1,5 Meter großen Hifi-Anlagen, Riesenkühlschränken mit Eisfächern, die gar Eiswürfel je nach Wunsch für die Getränkegläser zurechtschneiden, usw. Die modernen amerikanischen Kühl- und Gefrierschränke haben übrigens Fächer z.B. für Gemüse und Obst, deren Luftfeuchtigkeit sich gegen Austrocknen der Produkte einstellen lässt.

JH