Förderung
Stipendien
Viele Träger bieten ein Teilzeit- oder Vollzeitstipendium an, eine gute Sache für Schüler, die eins ergattern.
Indes werden die nicht ganz selbstlos vergeben, sondern auch deshalb, weil damit mehr Kontakte und Vermittlungen zustande kommen.
Das macht sich gegenüber der Öffentlichkeit natürlich immer gut und wird in Form von Pressemeldungen von Zeitungen und Zeitschriften gerne aufgenommen und verbreitet. Welche Aussichten bestehen, mit wievielen Bewerbern man konkurriert, bleibt meist verborgen.
Man sollte einen Versuch nicht auslassen, sich aber dennoch nicht auf einen Glücksfall verlassen, sondern sich um weitere Stipendien bzw. Finanzquellen bemühen.
Oft wird das Stipendium in Gestalt eines Nachlasses auf den Programmpreis vergeben, z.B. als Rabatt von fünfhundert oder tausend Euro. Bedingung sind natürlich immer gute Schulnoten - wer wollte schon "schlechte" Schüler fördern? - sowie Bedürftigkeit. Eltern, die auf eine Förderung angewiesen sind, vergewissern sich besser vor einer Anmeldung über mögliche Nachlässe. Auch diese Form der Förderung ist weniger fromm, als sie scheint, denn die doch hohen Teilnehmerpreise lassen über die Anzahl der Bewerber gerechnet sicherlich genug Spielraum. Wären diese verkappten Rabatte nicht in den Preisen eingerechnet, so wären sie gar nicht möglich.
Auf jeden Fall, ist wer immer zugebissen hat, auch mit im Boot und kein verlorener Kunde. Schüler und Eltern freut´s.
Einige stipendienvergebende Vermittler:
- AFS Interkulturelle Begegnungen, afs.de (Teilstipendien nach sozialen Kriterien. Unter Beteiligung anderer Institutionen wie Stiftungen, Unternehmen und Einzelspendern.
- EF (Teil- und Vollstipendien), ef-deutschland.de
- Travelworks, schueleraustausch-international.de
- YFU, Deutsches Youth for Understanding Komitee, yfu.org, yfu.de
- Parlamentarisches Partnerschaftsprogramm (PPP) (Stipendiengeber: Deutscher Bundestag u. Amerikanischer Kongress. Auch Übernahme der Kosten für Flug, Versicherung und fürs Programm selbst.

