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Anpassen ist wichtig!

Der erste Tag, man steht auf und weiß doch gar nicht, ob alles so klappt. Für mich besonders schwierig, da ich weder Menschenmassen noch überhaupt ständig Menschen um mich herum mag.
Um auf den Punkt zu kommen, es hat alles gut geklappt. Die üblichen Probleme muss man bewältigen, dazu gehören, herauszufinden, ob man gemeinsam oder alleine frühstückt, ob man morgens Müsli oder lieber ein Stück Auflauf vom Abendbrot essen möchte, ob man geduscht oder lieber im Schlafanzug am Tisch sitzt.

Alle Augen und Ohren aufstellen, damit man niemandem auf die Füße tritt. Aufpassen, dass man sich nicht unangenehm verhält, und damit den Gastschüler ungewollt bloßstellt. Mehr kann man nicht tun. Man ist ein Gast, kein Statist.

Da das amerikanische Leben für den Gastschüler weitergeht, auch während die eigene Familie zu Gast ist, kann es schon einmal zu leichten Überforderungen kommen. Der Gastschüler weiß auch, dass die Situation für die eigene Familie nun etwas seltsam ist, trotzdem muss der Schüler zur Schule gehen und den Sport am Nachmittag absolvieren. Das ist wichtig und darf nicht ausfallen.

Amerikanische Attraktivitäten
Wir sind am ersten Tag in einen riesigen Supermarkt gefahren. Wir benötigten gar nichts, es ging nur darum, uns diesen zu zeigen. Natürlich ist man erschlagen von der Größe und der Auswahl. Alles ist etwas größer, so auch die Gebinde und die Packungen. Es sind stets mehrere Flaschen Ketchup in einem Gebinde und diese Flaschen sind riesig groß.
Tüten mit Gemüse beinhalten mindestens 3 Kilogramm, das ist enorm groß.
Vielleicht muss man sagen, dass die Amerikaner riesige Kühlschränke und noch größere Eisschränke haben. Sie benötigen so viel Platz, um die eingekauften Dinge einzufrieren.

Amerikanismen: Nach dem Einlaufen möchte man nicht unbedingt in der Schlange zum Bezahlen anstehen. Dann kann man die Dinge selbst einscannen. Hierbei ist allerdings etwas zu beachten. Denn nach dem Einscannen wird das Produkt in eine Tüte gelegt und diese Tüte steht auf einer Waage. Diese Waage prüft, ob der Code zu dem Gewicht passt. Ist dies der Fall, gibt der Computer das OK. Legt man die Ware nicht in die Tüte, geht es nicht mehr weiter.
Übrigens wird vor dem Hinausgehen noch einmal von einem Angestellten geprüft, ob die Ware zu dem Beleg passt.