Überraschende Französischprüfung
Montag, 22. Januar
Von diesem Tag an fanden die Semestertests statt, die gleichzeitig das Ende des ersten Halbjahres markierten. Montag konnten also keine Prüfungsgefühle aufkommen, da die Vormittagsstunden noch ganz normal abgehalten wurden. Coach Daniel in dem Halbjahresfach "Health" fühlte sich sogar so normal, dass er noch schnell einen letzten Kapiteltest schreiben ließ.
"Hochmotiviert" ging es dann nach der Mittagspause zum ersten Test.
Bei der Reihenfolge ließen sich die Schulaufsicht-Gurus wirklich etwas einfallen: Die Fächer waren ohne erkennbares System nacheinandergestellt worden. An einem der Tage passierte es sogar, dass ich die Tagesreihenfolge verwechselte.
Die Motivation an diesem Montag war auch deswegen recht bescheiden, weil ich mangels Kenntnis des ersten Testfaches mein Französischbuch am Freitag im Schließfach ließ. Durch "Book-Sharing" mit einem Kursmitglied konnte ich mich dann doch gründlich auf den Französischtest vorbereiten.
Am Montag standen also Tests in den Fächern der 7. Stunde auf dem Programm, in meinem Fall also Französisch. Gleich zu Anfang der erste Schock: statt des gewohnten Ankreuztests drei Essay-Fragen mit Werksvergleichen, zum Beispiel von Victor Hugo und Camus. In der zweiten Stunde des Tests folgte der zweite "Scherz": Sprachtest.
Allerdings war diese Einzelprüfung weniger schwer, als erwartet. Lediglich einige Inhaltsfragen aus den gelesenen Werken wurden von unserer Lehrerin, Mrs. Cross, gestellt, und sollten individuell mündlich beantwortet werden.
Nach dem zweistündigen Test wurden wir bereits um 15 Uhr aus der Schule entlassen. Nachmitags folgte dann die Vorbereitung auf World History (Fach 1. Periode) und American History (Fach 4. Periode) bis etwa 21 Uhr.

