Tipps gegen Tönchen

Noch ein paar Tipps:
Die preiswertesten Lokale sind gewöhnlich die mit ausländischer Küche, von den Nachfahren europäischer, afrikanischer oder asiatischer Einwanderer geführt. In NY wimmelt es von Indern und Chinesen, im Südwesten von Mexikanern, und an der Westküste findet sich ebenfalls eine Fülle asiatischer Restaurants. In kaum einem Restaurant wird man günstiger tafeln als in einem asiatischen.

Noch was zu den allgegenwärtigen Mexikanern: Lieblingszutat sind ja nu mal die Böhnchen, und da ein jedes bekanntlich ein Tönchen lässt, mag zur Abhilfe ein Mittel auf dem Tisch stehen, "Beano" nämlich. Amerika wäre nicht Amerika, wenn es nicht mit solchen Lappalien fertig würde. Es soll Leute geben, die dieses Zaubermittel stets mit sich herumschleppen wie andere Taschentücher.

Eine feine Sache samstag- oder sonntagmorgens ist das Brunch, auch bei uns inzwischen äußerst beliebt. Der Begriff, verschmolzen aus "breakfast" und "lunch", bezeichnet eine Mahlzeit, die man einnimmt, wenn es für das Frühstück eigentlich zu spät, für das Mittagessen wiederum noch zu früh ist. Viele Restaurants bieten ein solches Brunch am Wochenende ab 11 h vormittags an.

Doggy-bags: Waren die Augen bei der Bestellung in einem Lokal mal wieder größer als der Hunger, so braucht man die Reste nicht mit bedauernden Blicken in die Küche zurückwandern zu lassen. Amerikaner sind es gewöhnt, sich die Reste einpacken zu lassen. Früher orderte man verschämt einen doggy-bag für den Hund. Also einfach die Bedienung bitten: "Would you wrap this up for me?".