Ohne Führerschein nicht existent
Nun war als erstes natürlich Fragen angesagt, da ich von US-Banking keine Ahnung hatte. Mrs. Baxter kannte sich als Geschäftsfrau aber um so besser aus und fuhr mich zur Worthern Bank, die für meine Zwecke (Überweisungen aus Europa, Schecks, Geldautomatenkarte, gelegentliches persönliches Abheben kostenlos) die besten Bedingungen und Einrichtungen bot.
Mein Konto wurde mit ihrer Hilfe schnell eingerichtet und ich konnte Bankleitzahl und Kontonummer gleich meinen Eltern übermitteln. Wenige Tage später erhielt ich auch eine Scheckkarte sowie Schecks. Beim Ausfüllen, das wie bei Euroschecks funktioniert, war jedoch immer mein Führerschein vorzuweisen, und das war natürlich anfangs nicht gerade einfach.
In den USA gibt es zwar Personalausweise - genauso wie die Führerscheine im Scheckkartenformat - doch die wenigsten Amerikaner besitzen sie.
Üblich ist es also beim Bezahlen mit Scheck die Führerscheinnummer (= Sozialversicherungsnummer oder I.D.-Nummer) zwecks Identifizierung aufzuschreiben. Ich konnte nun aber nur den recht großen, deutschen Führerschein vorweisen, der natürlich nicht immer anerkannt wurde, so dass zwangsläufig feststand, dass ich möglichst bald auch die amerikanische Führerscheinprüfung ablegen würde.


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Taschengeld in Amerika
Bargeld
Ein wichtiger Tipp für alle Jugendlichen, die sich mehrere Monate in Amerika oder Kanada aufhalten wollen: Um regelmäßig an Taschengeld zu kommen, muss man kein zusätzliches Konto in Übersee eröffnen. Es reicht auch das deutsche Konto bei einer der bekannten Banken (Volksbanken, Dresdner Bank, Hamburger Sparkasse etc.).
Damit kann man problemlos in Amerika Geld abheben. Tipp: Auf jeden Fall vorher die Geheimzahl kopieren oder zu Hause hinterlassen, falls man sie in der Aufregung vergisst. Der Vorteil: Eltern können jederzeit noch zusätzlich einige Euros überweisen und per Online-Banking die Übersicht behalten.