Ausflug im alten Jeep

Donnerstag, 8. September
Mr. Baxter arbeitete ab diesem Tag in der Nachmittagsschicht am Flughafen. Dies bedeutete, dass die Familie ihn in den folgenden Monaten kaum zu sehen bekommen konnte, da seine Arbeitszeit von 14 Uhr bis 23 Uhr dauerte. Sie lag damit sehr ungünstig, da die Temperaturen in dieser Jahreszeit und Tageszeit um 30-39ºC lagen. Die Wochenenden wurden dafür viel öfter zu Bootsausflügen genutzt.

Freitag, 9. September
Ein schicksalsträchtiger Tag. Peter hatte am Nachmittag den Jeep abgeholt. Hmm ...
Das Gefährt war nun zur morgendlichen Fahrt zur Schule bestimmt. Erste Probleme zeigten sich, als der Wagen nach links fuhr, obwohl das Lenkrad nach rechts gedreht wurde. Ach ja, die Speichen des Lenkrades waren, von einer abgesehen, alle durchgebrochen. Gurte oder Handbremse: Fehlanzeige. Der Fahrersitz war herausnehmbar; praktisch bei Regen. Das Kunstlederdach und die Türen nahmen wir ohnehin gleich ab, da sie nur die Sicht störten.
Spannend wurde es beim Ausflug am Nachmittag. Der Auspuff hatte ein faustgroßes Loch, was einen netten Panzerklang erzeugte. Plötzlich ließ sich der Motor nach kurzem Halt nicht mehr starten. Es blieb schließlich bei pseudo-sachkundigen Blicken auf den völlig verdreckten Buick V8 unter der Haube. Nach einer halbstündigen Pause zeigte der Druck auf den Starterknopf dann endlich Wirkung, und mit siebzig Meilen pro Stunde ging es im dritten Gang - der Jeep hatte nur drei Gänge - ohne Dach und Türen über den Highway zurück.