Lieber Licht als Klimaanlage

Nunmehr ging meine erste Woche, zugleich auch die letzte Ferienwoche, allmählich zu Ende. Ich musste nun an meiner neuen High-School eingeschrieben werden. Peter besuchte die Parkview-High-School, etwa fünfzehn Autominuten und etliche Hügel von unserem Haus entfernt, wo ich ebenfalls angemeldet werden sollte. Parkview lag etwa fünfzehn Autominuten und etliche Hügel von unserem Haus entfernt.
Die Schule wurde auf und auch in einen Hügel hineingebaut und war beim Vorbeifahren wegen der Bäume am Eingangsportal nicht sofort zu entdecken. Oben auf dem Hügel war der Lehrerparkplatz angelegt, an der linken Seite Parkplätze für die Schüler. Zur Rechten erhob sich ein großes Gebäude, das Auditorium, mit etwa fünfhundert Plätzen und technisch so gut ausgestattet, dass das Schüler-Theater-Ensemble von Parkview gegen Ende des Schuljahres sogar ein Musical von neunzig Minuten Länge aufführte.

Das Hauptgebäude der Schule war durch zwei Eingänge von vorne zu betreten. Zwischen den Eingängen lagen diverse Büros, das Schülersekretariat und das Lehrerzimmer. Die Schule selbst unterteilte sich in drei Hauptblöcke.
Am linken und rechten Block befanden sich die Klassenzimmer auf zwei Stockwerken. Diese großen Klassenflächen waren jeweils um eine halbe Etage zum Hauptblock verschoben. Die Klassenzimmer an den äußeren Seiten hatten nur sehr schmale, die Klassenzimmer zum Hauptblock hin sogar keine Fenster, da der gesamte Komplex klimatisiert war. Den Hauptblock nahm die Bibliothek ein, deren Fensterseiten auch die Gänge zwischen Bibliothek und Klassenblocks mit Licht versorgten.
Überall in den Gängen waren die Schließfächer ("locker") verteilt. Jedem Schüler war ein solches mit Zahlenschloss versehenes Fach zur Bücheraufbewahrung zugeteilt und so erhielt auch ich kurz nach Schulanfang eins.

JH