Mit Glück zum Führerschein

Montag, 18. Dezember
Das frostige Wetter sorgte dafür, dass dieser Tag der letzte Schultag dieses Jahres wurde. Wegen Bodenfrosts wurde die Schule für den letzten planmäßigen Schultag, Dienstag, 19. Dezember, abgesagt. Allerdings ließ die Organisation ein wenig zu wünschen übrig: knapp fünf Minuten vor Ende der letzten Stunde ließ der Direktor uns angesichts von Regen und einsetzendem Bodenfrost gehen.
Der Parkplatz sah sofort recht merkwürdig aus. Überall lagen Menschen aufeinander, da alles bereits spiegelglatt war. Unser "Heimkriechen" dauerte etwas über eine Stunde.
Abends beschlossen Peter und ich, einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Das Herumrutschen fanden wir recht lustig, aber die Autofahrer an den Straßenrändern dachten wohl anders darüber.

Mittwoch, 20. Dezember
Mr. Baxter beschloss, heute irgendeine KFZ-Steuersache zu erledigen, und nahm mich mit zum Revenue-Office, nebenbei auch zuständig für Führerscheinangelegenheiten. Nach dem Motto "fragen kostet nichts" erkundigte ich mich nach einem Führerschein, und nach zehn Minuten einschließlich kurzem Passbildtermin an Ort und Stelle hatte ich meinen amerikanischen Führerschein in der Hand.
Die Freude über den neuen Führerschein ohne praktische Prüfung war groß, war aber auch nur deshalb möglich, weil ich bereits in Deutschland die praktische Prüfung abgelegt hatte.