Nicht den Anschluss verpassen

Ich war krank, zweimal, obwohl ich das sonst nie bin. Das ist hier in der Schule wirklich schwierig, wenn man ein paar Tage verpasst, denn man muss sie wieder aufholen. Und wenn man sich vorstellt, dass es drei Tage mit je acht Unterrichtsstunden sind, in denen der Lehrer nur doziert hat, so kommt eine Menge Stoff zusammen. Und da man ja die laufenden Hausaufgaben auch machen muss - ist man besser gar nicht krank!

Allerdings muss man auch eines verdeutlichen: Hier wird viel mehr Unterrichtsstoff zusammengefasst an die Schüler weitergegeben. Also, während man in Deutschland Texte lesen, analysieren und verstehen muss, bekommt man hier gleich die fertige Zusammenfassung.
Es wird einem Denkarbeit abgenommen und damit wird einem natürlich auch Zeit geschenkt. Das ist sicherlich nicht in jedem Fach so, aber in einigen.

Jeder Schüler hat einen elektronischen Ordner, der mit einem Passwort über die Internetseite der Schule lesbar ist. Da wir Schüler ständig und für alles Zensuren bekommen, kann die Leistung stark schwanken, hat man heute in Mathe noch eine schlechte Note, so kann sie nächste Woche wieder gut sein. Daher mache man sich auch nicht so viele Gedanken, denn es geht immer schnell wieder aufwärts.

Übrigens könnte man das Passwort auch seinen Eltern geben, denn dann können sie sich jederzeit über die Noten informieren. Allerdings habe ich das nicht getan; ich mache hier erst einmal meinen Kram allein.