Fotos und Filme

Zunächst muss erwähnt werden, dass Fotoapparate nicht sichtbar getragen werden sollten, da man sogleich als Tourist oder zumindest als nicht ortskundig erkannt wird. Die Kamera kann dann flugs abhanden kommen. Heute wird fast jeder mit einer Digitalkamera unterwegs sein, aber hier ein paar Angaben für alle, die noch Filme benutzen:
Diese sollten in großen "Drugstores", also Haushaltsgeschäften, gekauft werden (die Preise beginnen bei 3-4 $). In Kleinstädten und bei Touristenattraktionen sind Filme unglaublich teuer.

Die Filmempfindlichkeit wird durch die ASA/ISO-Nummer angezeigt: 100 ist ausreichend für normale Aufnahmen in geschlossenen Räumen und außen, für Nachtaufnahmen braucht man Empfindlichkeit 400.

Filmentwicklung kann in den USA wesentlich billiger sein als in Deutschland. In großen Haushalts- und Lebensmittelgeschäften mit Ein-Tag-Service (Abgabe meist bis 11 Uhr vormittags) kann man am meisten sparen. Außerdem ist es bei Entwicklung auch möglich, einen zweiten Satz Fotos oder wahlweise ein größeres Bildformat gratis zu bekommen. Die Ein-Stunden-Entwicklung in kleinen Läden ist entsprechend teurer.

Trotz gegenteiliger Beteuerungen können Röntgengeräte an Flughäfen die Negative in der Kamera schwärzen. Insbesondere Filme über 1600 ASA/ISO sollten nicht in Röntgengeräten untersucht werden.

Bei Videokameras ist zu beachten, dass die amerikanischen Recorder mit anderer Frequenz arbeiten. Filme, mit europäischen Kameras aufgenommen, können meist auf amerikanischen Videogeräten - und auch umgekehrt - nicht wiedergegeben werden. Zudem sollte man sich vergewissern, dass genügend Filmreserven vorhanden, bzw. entsprechende Systemkassetten in den USA erhältlich sind. Zu beachten sind auch die Stromangaben (s. "Einheiten") für die Adapterbatterien. Im Gegensatz zu Fotonegativen haben moderne Röntgengeräte an Flughäfen keine Auswirkung auf Videofilme.