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Konsum und Hunger, so nahe beieinander

Überall auf der Welt hat man von dem schweren Erdbeben in Haiti gehört. Es ist fürchterlich! Viele Menschen sind betroffen.

Es sterben jeden Tag mehr und mehr Menschen. Es werden hier in allen Sendungen Hilferufe ausgerufen, Geld wird gespendet, und viele Ärzte werden nach Haiti geflogen, um dort zu helfen. Es ist wirklich schrecklich und nun wieder ein Nachbeben.

In den Nachrichten wird berichtet, wie es gerade steht und wo wieder Plünderungen stattgefunden haben. Es werden Bilder gezeigt und und und ... ich finde es unfassbar. Durch dieses Ereignis habe ich erfahren, dass mein Gastvater bei dem Hurrican Katrina geholfen hat, die Menschen zu verarzten.

Er ist Zahnarzt und war in einem Lager in New Orleans. Er hat mir erzählt, was er so gemacht hat und er hat Bilder davon im Kopf. Er wird nie diese Bilder vergessen oder den Geruch auf den Straßen. Es ist schrecklich, was einfach von einem Tag auf den anderen widerfahren kann. Und wenn man das so hört, denkt man schon an seine Familie zu Hause. Wie es ihr wohl geht und was man machen würde, wenn Familienmitgliedern etwas passierte oder wenn man auf einmal keinen Kontakt mehr hätte.

Ich will gar nicht daran denken. Man sollte jeden Tag dafür dankbar sein, dass man es so gut hat.