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Es ist nicht alles rosarot

Bevor der Jugendliche wegfährt, gibt es wenig Gegenreden, denn alle gönnen dem Schüler dieses Erlebnis. Die wenigsten aus der Umgebung eines Schülers haben je ein ähnliches Abenteuer erlebt. Aber 10 Monate sind lang und manch ein Familienmitglied "vergisst", dass es da noch jemanden in Amerika gibt. Das zeigt sich dann dadurch, dass der Geburtstag vergessen oder der Jugendliche zu Weihnachten gar nicht mehr bedacht wird.

Das gibt es nicht, sagen Sie? Doch das gibt es. Das habe ich nicht nur einmal gehört.

Dies liegt sicherlich auch daran, dass vorher der Satz:" Dann melde ich mich aber nicht jede Woche", nicht deutlich genug vom Schüler ausgesprochen wurde. Nun sind manche Verwandte  etwas beleidigt, dass sich der Spössling zwei Monate lang nicht meldet. Dann gibt es eben auch kein Geschenk...

Nennen wir es gekränkte Eitelkeit oder einen kleinen Rachefeldzug, traurig ist es allemal. Und gemein wird es dann, wenn der Jugendliche dies nicht einfach abschütteln kann, dann könnte er sogar krank werden.

Tipp: Besprechen Sie vorher auch solch möglichen Reaktionen.