Geburtstag und Kriegsbegeisterung

21. März
Der Krieg der USA mit dem Irak löste in mir gemischte Gefühle aus. Ich konnte nicht nachvollziehen, wie sich alle hier sich so kriegsbegeistert zeigten. Damit meinte ich auch meine Klassenkameraden.
Bernd äußerte gegenüber seinem Veranstalter den Wunsch, deshalb nach Hause zu fliegen, was ich gut verstehen kann. Zu dieser Zeit spielte ich ebenfalls mit dem Gedanken. Letztlich blieben wir beide in den Staaten, aber unsere politische Meinung änderte dies nicht!

25. März
Mein Geburtstag in den Staaten! Den ganzen Tag trauerte ich, weil ich nicht mit meinen Freunden feiern konnte. Mein Heimweh wurde noch verstärkt, weil niemand meinen Geburtstag ernst nahm, weder meine Gastfamilie noch meine Freunde. Ein wenig merkwürdig erschien mir das schon. Wenigstens riefen mich nach der Schule viele Freunde aus der Heimat und andere Austauschschüler an.
Am Abend lauschte ich niedergeschlagen dem Schülerbandkonzert. Niemand hatte Notiz von meinem Geburtstag genommen!
Doch zu Hause erwartete mich dann doch eine Überraschung: Meine Gastfamilie hatte eine Geburtstagsparty organisiert, mit Familie und Freunden! Es war toll, vor allem weil alle so schweigsam geblieben waren. Bei Kuchen und Geschenken saßen wir bis spät in der Nacht zusammen.

Weitere Geburtstagsfeier

29. März
Samstag, Annicas Geburtstag! Bereits gestern war ich zu ihr gereist, um zusammen mit ihr und Annemieke, einer niederländischen Austauschschülerin, reinzufeiern.
Annicas Gastmutter weckte uns am Morgen mit Frühstück. Danach fuhren wir mit Sharon zum Feiern nach Minot, eine der größten Städte North Dakotas. Wir hatten einen grandiosen Tag mit vielen Unternehmungen: Mall, Kino, Rollschuhlaufen, Essen und Bowling. In Minot übernachteten wir dann auch.

30. März
Am Sonntag auf der Rückfahrt besuchten Sharon, Annica, Annemieke und ich „The Geographical Center of North America“ in Rugby, North Dakota.