Gastschüler allerorten
Letzte Woche gab es ein Treffen für alle internationalen Gastschüler, es waren 75 an der Zahl!
Das ist doch Wahnsinn, denn es handelt sich ja nicht um eine wirklich aufregende Gegend hier.
Die meisten Gastschüler kommen aus Asien, Südkorea. Sie beherrschen meistens mehr als drei Sprachen, allerdings diese dann nur oberflächlich. Die einfachen Wörter reichen aber aus, um sich zu verständigen.
Natürlich sind auch ein paar Deutsche hier, aber ich habe nicht viel mit ihnen zu tun. Wir waren einmal bowlen, das wars. Ist ja auch nicht schlimm, ich will ja unter Amerikanern sein. Aber als wir über unsere Familien gesprochen haben, ist mir klar geworden, dass ich wirklich großes Glück habe. Denn in vielen Familien gibt es meist nur ungesundes Essen, kein Gemüse, wenig Obst. Das ist bei mir nicht so, ich freue mich jeden Tag darüber. Einige Schüler haben seit ihrer Abreise wirklich kein Obst mehr gegessen, sagen sie jedenfalls.
Eine Schülerin hat schon zehn Kilogramm zugenommen, tja, das geht wirklich schnell. Ich sage mal lieber nicht, wieviel Kilos ich schon mehr habe ...

