Geburtstagsparty mit Pool und Pizza

22. September
Ich hatte ein langes Wochenende hinter mir. Am Samstagmorgen mussten Amanda und ich, trotz der langen Nacht, schon wieder früh aufstehen, da wir auf einem Volleyballturnier in der Schule als Schiedsrichter arbeiten mussten. Wir machten bestimmt beide keinen sehr aufgeweckten Eindruck. Danach entschieden wir uns erst einmal, in der Mall in Grand Forks shoppen zu gehen. Am Nachmittag stand ja gleich Amandas Geburtstagsparty auf dem Plan. Gefeiert wurde in einem Hotel mit Pool, jeder Menge Leuten, Pizza und Spaß. Wie man sich denken kann, kamen wir auch in dieser Nacht nicht zu unserem Schlaf.
Der Sonntag brachte mir ebenfalls keine Ruhe. Ich fuhr mit Tammy und Gary zu einem Treffen der Austauschschüler, was sehr spaßig war, und lernte viele neue Leute kennen. Barb, meine Betreuerin, auch für ganz North Dakota verantwortlich, veranstaltete ein Spiel mit den Austauschschülern. Es ging darum, möglichst viel über seine Gastfamilie zu wissen bzw. sie am besten zu kennen. Ich und natürlich auch Tammy und Gary waren besonders stolz, gewonnen zu haben, was mit einem Fotoalbum belohnt wurde.
Am Abend musste ich das Volleyballtraining besuchen. Als ich sehr spät nach Hause kam, warteten wieder einmal die Hausaufgaben.

Der deutsche Nationalfeiertag

2. Oktober
Ich hatte wirklich eine anstrengende Woche hinter mir, die vor allem mit Volleyball ausgefüllt war. Außerdem habe ich Tammys jüngste Schwester Julie kennengelernt, mit der ich eine von Andrews Footballspielen besucht habe. Zudem war ich mit Andrew im Kino, mit Tammy shoppen, und schließlich musste ich einen Berg von Post aus Deutschland beantworten, was sehr viel Zeit in Anspruch nahm. Ich habe mich aber immer sehr gefreut, Post aus Deutschland zu kriegen. Meine Freunde haben stets viel geschrieben, sogar die eher schreibfaulen.

3. Oktober
In Deutschland war heute Feiertag, und daran musste ich besonders denken, als ich mich am Morgen aus dem Bett quälte. Ja, zu Hause hätte ich schön weiterschlafen können. Doch wie ich im Laufe des Tages feststellte, hatte es sich wirklich gelohnt, aufzustehen. Zum einen wurde ich in Physik damit belohnt, dass Mr. Jacobs wieder einmal seine Collegestories zum Besten gab, was immer sehr erheiternd war. Zum anderen schenkten mir meine Mitschüler Fotos, die bei unseren zahlreichen Unternehmungen entstanden waren, was sehr aufmerksam war.
Mit meinen ganzen neuen Fotos konnte ich mich nun daran machen, mein gewonnenes Fotoalbum zu gestalten.