Schwimmen und Rasenmähen

Der Hamilton-See ist übrigens ein langgestrecktes, leicht sichelförmiges Gewässer. Vom westlichen Ende aus ging unsere Fahrt in Richtung Staudamm.
Nachdem wir einige Highway-Brücken hinter uns gelassen hatten, wurde der Wasserweg immer enger und nach einer langgestreckten Linkskurve erreichten wir schließlich den Staudamm. Wegen des guten Wetters ankerten hier bereits mehrere Boote, darunter auch ein selbstgebautes Rennboot mit verchromtem V8-Motor.

Mr. Baxter bemerkte, dass gerade Wasser aus dem Stausee Lake Quachita abgelassen wurde, der im Gegensatz zu den 20 ºC des Lake Hamilton nur 4 ºC hatte. Mr. Baxter wagte dennoch oder gerade deswegen einen Sprung. Er meinte, spätestens bei seinem zweiten Versuch würden auch andere Leute ins Wasser springen, ohne vorher die Temperatur zu testen. Er behielt recht.

Auf der Rückfahrt hielten wir an einem Wochenendhaus, an dem sogenannten Cabin, wo ich während meines Aufenthalts später mehrere Wochenenden verbrachte. Das Cabin wurde von den Baxters, der bereits erwähnten Familie Paulsen und einer dritten Familie, den Pattersons, gepflegt und benutzt. Es war vom Anlegeplatz über einen kleinen, aber besonders steilen Weg zu erreichen, war aus Holz gebaut und hatte zwei große Wohn-, zwei Schlafzimmer, Küche, Bad, Balkon und eine kleine Einliegerwohnung im Keller.

Im Schuppen stand Mr. Baxters Lieblingsspielzeug, ein Rasenmähertraktor.
An diesem Nachmittag lernte ich die Familie Patterson kennen. Mr. Patterson war als Programmierer in Little Rock tätig.

Nach einem kurzen und ereignislosen Aufenthalt an diesem Samstag und einigen Moskitostichen wurde unsere Rückreise fortgesetzt. Gegen 18 Uhr erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt. Ich fuhr den Anhänger wieder ins Wasser und Mr. Baxter zeigte sein patentreifes Anlegemanöver an dem Anhänger. Tatsächlich klappte es, das Boot ohne nasse Füße am Anhänger zu befestigen.
Als wir gegen 18.30 Uhr zu Hause anlangten, schien Mr. Baxter vom Wasser immer noch nicht genug gehabt zu haben, und wir gingen zum Pool.

Nach Einbruch der Dunkelheit wurden Platz und Becken beleuchtet, und wir blieben bis etwa 21 Uhr, also kurz bevor der Pool geschlossen wurde.