Sport, Spiel, Baden

Den Vormittag verbrachte ich mit Mr. Baxter am Swimmingpool, außerhalb der klimatisierten Räume der einzig erträgliche Ort bei Temperaturen über 40 ºC im Schatten. Die hohe Luftfeuchtig ließ den für einen Mitteleuropäer schier unerträglichen sogenannten "heat-index" von über 50 ºC entstehen. Dies bedeutet, dass die messbare Lufttemperatur aufgrund von Luftfeuchtigkeit, Windstille etc. vom Menschen als weit höherliegend empfunden wird. Bei solchen Temperaturen ließ sich natürlich kaum Abkühlung im 30 ºC warmen Wasser finden.
Im übrigen lohnte sich auch ein kleiner Ausflug um das Pool-Gelände, um zu erfahren, wie in den USA auch die Freizeit gemeinschaftlich organisiert werden kann.

Vor dem Pool-Gelände lag ein großer Parkplatz mit Basketballkörben, begrenzt von einem Bach, der ganz Echo-Valley durchfließt. Auf der anderen Seite des Baches folgte der Aufstieg zu den Tennisplätzen, die seitlich in den nächsten Hügel gebaut waren, und vom Pool sowie von den Häusern aus wegen der Bäume - vor allem Laub- und Nadelhölzer - nicht zu sehen waren.
Etwa drei Meter hohe Zäune umgaben das Pool-Gelände zu dem man nur mit dem Echo-Valley-Anstecker Zutritt hatte. Auf den Betonplatten lag ein weicher, saugfähiger Belag, so dass man auch barfuß laufen konnte, ohne sich die Füße zu verbrennen.

Neben dem Eingang lag der Geräteraum mit Platz für die Aufsicht sowie Toiletten und Duschen und natürlich der unvermeidliche Getränkeautomat mit Cola, Sprite und anderen Dosen zum niedrigen Club-Einheits-Preis. Neben diesem Gebäude lag noch ein Becken für Kleinkinder, wo immer reges Treiben bei entsprechender Lautstärkte herrschte. Das Schwimmbecken in der Mittel des Pool-Platzes war von unregelmäßiger Form. Am Sprungbrett war das Becken etwa 2,5 Meter tief und bot ausreichend Möglichkeit zum Schwimmen. Meist turnten Peter und ich jedoch am Sprungbrett herum und schafften es, mit einigen gelungenen Sprüngen, alle jene mit Wasser zu überschütten, die nicht unbedingt baden wollten.