Ausländische Küche
Figurbewussten empfehlen wir die Salatbars in den Restaurants im "Bonanza"-Stil. Zu vernünftigen Preisen kann man sich nach Herzenslust am Salatbuffet gütlich tun. Zu einem Einheitspreis darf man beliebig oft nachfassen. Zum Appetitanregen hier ein kleiner Auszug aus dem reichhaltigen Angebot: Melonen, Tomaten, Sellerie, Radieschen, Karotten, Krautsalat, grüner Salat, Obstsalat, Bohnen, Spaghettisalat (!), manchmal auch Obstkuchen. Oben drauf gibt's Salatsoßen nach Wahl.
Eine besondere Lokalspezies, vornehmlich in New York, sind die sogenannten "delikatessen" oder "delis", Restaurants mit jiddischen Gerichten. Die Rezepte haben Einwanderer vor langer Zeit aus Europa mit herübergebracht und von Generation zu Generation weitergereicht. Hier kostet man die besten Sandwiches in den USA, wahlweise mit Cornedbeef, Truthahn oder anderem köstlichen Belag auf Kümmelbrot, mit Gewürzgurken und Krautsalat.
Nun ein paar unentbehrliche Hinweise für Naschkatzen, besonders Eisfans. Es gibt unzählige Eiscafes, darunter die der bekanntesten Kette "Dairy Queen". In den USA ist es weniger üblich, sich zum Eisessen ins Lokal zu setzen, als sich eine Eistüte oder einen Eisbecher zu holen und sich damit ins Auto zu hocken. Das Auto ist überhaupt des Amerikaners zweites Zuhause.
Das Eis selbst, weiß und schön cremig, schmeckt nach Vanille. Der Clou sind die verschiedenen Früchte oder Fruchtsaucen obendrauf: Erdbeere, Kokosnuss, Ananas, Karamell, sogar "hot fudge": heiße Schokolade mit Nuss- oder Erdnusssplittern. Ein solches Eis nennt sich "Sundae".
"Banana Splits" und "Malts" sind ebenfalls nicht zu verachten. Bei "Baskin Robbins", europäischen Eiskennern längst vertraut, kann man zwischen einunddreißig Eissorten wählen.
Popcornliebhaber geben deutlich an, dass sie es gezuckert wünschen, sonst serviert man's regelmäßig gesalzen. Wer es fettig mag, versuche Popcorn mit zerlassener Butter.

