Themen: 

Naturersatz aus Plastik

Auf dem Weg zu Jeffry auf perfekt asphaltierten Straßen passierten mehrere Nachbarschaften - offensichtlich Domilzile der oberen Mittelklasse. Es handelte sich um schöne, sehr gepflegte Anlagen. Nirgendwo Zäune, höchstens einige Hecken, eher von ästhetischem Wert als abgrenzend. Als besonders schön ist mir eine unmittelbar an einen noblen Golfplatz angrenzte Siedlung in Erinnerung. Die Vorgärten mit Kunstrasen und automatischer Rasensprenganlage waren meist von einem halbkreisförmigen Weg unterbrochen, um bequem an die mit Säulen geschmückten Eingangsportale mit dem Auto fahren zu können.
Der übliche Basketballkorb über der Garagentür fehlte, da die Garagen nur über einen kleinen, baumgesäumten Weg zur Linken oder Rechten des Hauses erreichbar waren. Hübsch anzusehen waren auch die kleinen Wasserfälle und Brücken zwischen den privaten Anlagen und auf dem Golfplatz. In solchen Gegenden galt eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung von 25 Meilen pro Stunde.

Die zweistöckigen Reihenhäuser, wo Jeffry wohnte, grenzten an vorbeschriebene Nachbarschaft an, waren jedoch durch eine vielbefahrene Hauptstraße und einen Baumgürtel von ihr getrennt. Vor Jeffrys Wohnung dann fielen mir die Riesenklimaanlagen für die zehn Wohnungen im Haus auf.