Zeit der Unsicherheit
Nachdem der Mut schließlich gesiegt hatte und die Entscheidung für die Reise gefallen war, stellte ich sogar vor dem Schlafengehen gedanklich englische Sätze zusammen, als eine Art Vorbereitung auf künftige Gespräche. Tatsächlich kam dann natürlich alles anders, und diese hervorragende Vorbereitungsphase war ganz schnell vergessen, als ich kurz vor dem Abflug auf dem Frankfurter Flughafen stand. Aber bis es soweit war, bedurfte es nebst der schon geschilderten gedanklichen Vorbereitung einer langen Reihe praktischer Dinge, vom Antragausfüllen bis zum Einkaufen von Geschenken für die Gastfamilie.
Im Laufe der Zeit gewöhnte ich mich immer mehr an die ursprünglich "unmögliche" Idee des Aufenthaltes. Vor allem die Begeisterung meiner Eltern half mir, Selbstzweifel zu überwinden, so dass ich begann, mich riesig auf das bevorstehende Jahr zu freuen.
Die erste und im Grunde auch die wichtigste Entscheidung bezüglich der Reiseorganisation betraf und betrifft heute noch den xxx Veranstalter (s. "Adressenanhang").
Hierbei stellte ich fest, dass das Angebot in diesem Bereich äußerst groß ist und sich ein Vergleich in jeder Hinsicht lohnte. Vor allem schien mir eine professionelle und gründliche Arbeitsweise des Veranstalters wichtig zu sein. Dadurch zog ich nur große Vermittler mit mehrjähriger Veranstaltungserfahrung in Betracht und entschied mich für das Angebot eines Veranstalters aus dem süddeutschen Raum. Auf jeden Fall waren hierbei Hinweise und Tipps von Freunden, die einen solchen Aufenthalt schon mitgemacht hatten, hilfreich.
Als ich dann den ersten Antrag, das heißt den Anmeldebogen, ausgefüllt hatte, war mir klar, dass ich diese Reise nun unbedingt durchführen wollte. Dieser Wunsch wurde während den nächsten acht Monaten bis zur Abreise oft auf die Probe gestellt, aber es ist irgendwie immer gelungen, die anfängliche Begeisterung beizubehalten.

