Freundliche Beller
Nachdem der Wagen in der Garage abgestellt wurde und ich zum ersten Mal das Baxter-Heim betrat, erwartete mich eine neue Überraschung: George und Noel, die beiden Hunde der Familie.
George, ein schwarzer Mischling und unglaublich faul, sollte im weiteren Verlauf meines Aufenthaltes mein "Lieblinghaustier" werden. Nur durch Rufen seines Namens und die Ankündigung von "Fressen" konnte man ihm eine Regung entlocken. Der Drang nach körperlicher Betätigung war bei ihm anscheinend gleich Null, und so lag er meist irgendwo im Haus umher. Ihn ins Freie zu locken, war ein besonderes Kunststück, und bei Gelingen konnte man sicher sein, ihn zwei Minuten später an der Hintertür kratzen zu hören, um Einlass zu erzwingen. Erzwingen ist hier das richtige Wort, da ich einige Male versuchte, sein Betteln zu übergehen. Durch große Hartnäckigkeit gewann George nämlich immer. Wie mancher ahnt: George und ich fochten während meines Aufenthalts so manchen Strauß aus, denn ich versuchte, ihn in Bewegung zu bringen, während er sich konsequent weigerte.
Noel war die Verkörperung des Gegenteils. Sie war eine reinrassige, hyperaktive Huskie-Hündin. Gelang es bei George mit langem Zureden und Tricks nicht, ihn in den Garten zu locken, so reichte bei Noel eine Andeutung, das Haus verlassen zu wollen, und sie war die erste, die durch die Tür schoss. Sie war außerdem sehr nett und konnte sogar Pfötchen geben, ein Kunststück, das George wohl nie begreifen konnte.
Doch all diese Charakterzüge lernte ich erst später kennen; bei meinem Eintritt empfingen mich nur zwei Hunde, die sich riesig über die Ankunft der Familie freuten.

