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Sandwiches und mehr
Kopfkissenbrote
Bei Würstchen unterscheidet man "patties", Scheiben mit Hamburgeraussehen und Würstchengeschmack, und kleinen bratwürstchenähnlichen "links", die nur nach Fett schmecken.
Toast erhält man natürlich wieder in allen erdenklichen Fassungen, die sich wohl eher vom Namen als vom Inhalt her unterscheiden. White, wheat, whole wheat, rye, Dutch, plain lautet das Angebot. Zauderern werden noch "English muffins" oder Pfannkuchen mit Sirup angedient.
Amerikanisches Rindfleisch gilt als erstklassig. Ein Traum sind die saftigen T-Bone-Steaks, so benannt nach der Form des Knochens im Fleischstück. Wer sein Steak gut durchgebraten mag, verlangt es "well done". Halb durch heißt "medium" und ganz kurz angebraten oder noch zappelnd "rare".
Aus dem Wilden Westen stammt das "Barbecue", ein beliebter Grillspaß. Typisch sind die vielen Soßen.
Weitere Spezialitäten amerikanischer Herkunft sind das "Kentucky Fried Chicken" und Seafood, Meeresfrüchte aller Art.
Aufpassen beim Bestellen eines Sandwichs. Was wir darunter kennen, nämlich ein zusammengeklapptes Brot, nennt sich drüben "cold sandwich". "Hot sandwiches" sind keine Brote sondern üppige Mahlzeiten mit Hamburgern, Pommes und Salat.
Frisches Brot hat in den Staaten üblicherweise Marshmellow-Konsistenz. Gesundheitsbewusste kaufen lieber abgepacktes Roggenbrot. Beim Bestellen eines Sandwiches kann häufig die Brotsorte gewählt werden. "Submarines" sind üppigere, dicker belegte Brote. Fertige Brotmischungen aus der BRD sollen sich angeblich zu einem wahren Exportschlager in den USA entwickeln. "San Francisco Sour Bread", ein überall bekannter Leckerbissen, entspricht unserem Graubrot aus Sauerteig.
Eine Gastschülerin schrieb:
Es gibt kein vernünftiges Brot. Im Supermarkt sind die Regale zwar voll davon – aber alle Brote sind so soft, dass man sie auch gut als Kopfkissen verwenden könnte.


Kommentare
Spritzenfleisch durch ...
Spitzenhormone
Erstklassig gilt das in Amerika, im gesundheitsbewussteren Europa weniger wegen der Hormonspritzerei.
Rinder zur Fleischzucht haben unglaublich ausgebeulte Hinterteile. Das sieht richtig schlimm, krankhaft aus. Was Milch betrifft: auch dort wird per Hormonen nachgeholfen, so dass vermehrt Zwillingsgeburten bei Frauen zu beobachten sind, die viel Milch zu sich nehmen. Im Mai 2009 haben die Amerikaner es wieder geschafft. Amerikanisches Hormonfleisch darf wieder auf den Teller.
Wer ein wenig suchtet, der findet. Hier auch was über den die Arbeitsweise der World Trade Agreement, WTA, und dem GATT, dem General Agreement on Trade and Tariffs.
Guten Appetit!