Austauschschülertreffen

Am Nachmittag ergab sich dann die erste Möglichkeit, die anderen ausländischen Schüler meines Trägers in Arkansas zu treffen. Mrs. Nancy Schneider, meine Local Coordinatorin und gleichzeitig unsere oberste Arkansas Chefin meiner Austauschorganisation, lud uns zu einer Kennenlern-Party auf einer Farm ein. Irgendwo weit außerhalb von Little Rock standen dann etwa dreißig junge Leute von überall auf der Welt samt Gastfamilien um einen Swimmingpool.
Die Vorstellung der Gastschüler übernahmen die Familien, was manchmal reichlich lang ausfiel.
Danach näherten sich beachtliche Mengen von Hamburgern, Chili und Chips. Innerhalb kürzester Zeit fand man auch Gesprächspartner, wobei sich die Nationalitätengruppierungen allmählich auflösten. Es entspräche hierbei nicht der Wahrheit, wenn man behauptete, die USA hätten bei allen Teilnehmern nur Sympathien geweckt, aber in den Gesprächen äußerten sich die meisten zufrieden über Gastfamilie und Umgebung. Ich denke, dass in diesen Fällen die Erwartungen im wesentlichen doch erfüllt wurden.
Bei dieser Gelegenheit lernte ich auch drei meiner nunmehr besten Freunde kennen: Bulent aus Düsseldorf, Reinhardt aus Österreich und Jerry, einen Amerikaner.
Gegen 20 Uhr traten dann die meisten Teilnehmer die Heimreise an, meist nach Little Rock. Schließlich stand am nächsten Tag der erste Schulbesuch auf dem Programm.